07.09.2018‘Halb Europa in Brandenburg‘

Neues Fenster: Bild -  - vergrößern Ölgemälde des Prager Fenstersturzes von Karel Svoboda (1844)

Kulturministerin Martina Münch hat heute in Wittstock (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) die wissenschaftliche Tagung ‘Halb Europa in Brandenburg … 400 Jahre Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges‘ eröffnet und als wichtigen Beitrag des Europäischen Kulturerbejahres 2018 gewürdigt. „Der Dreißigjährige Krieg ist ein prägender Teil unserer Geschichte. Die wissenschaftliche Tagung lässt die verbindenden Wurzeln und Werte, aber auch die Brüche dieses gemeinsamen Erbes sichtbar werden. Die Auseinandersetzung mit dem Dreißigjährigen Krieg ist – gerade vor dem Hintergrund der jahrelangen Bürgerkriege in Syrien und im Irak – hoch aktuell. Religiöser Fanatismus, der Ehrgeiz einzelner Machthaber und das Leid unzähliger Zivilisten waren damals und sind heute Kennzeichen der Auseinandersetzung. Damit ist die Tagung ein wichtiger Beitrag zum diesjährigen Kulturland-Themenjahr im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018“, so Münch. „Unter dem Titel ‘wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa‘ setzen sich zahlreiche Veranstaltungen mit dem kulturellen Erbe Europas in Brandenburg auseinander. Das Europäische Kulturerbejahr bietet die Gelegenheit, Kultur und Geschichte in Europa neu zu entdecken. Vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen in Europa und weltweit können wir mit dem Kulturerbejahr das Verbindende unserer gemeinsamen kulturellen Wurzeln und zugleich die kulturelle Vielfalt des Kontinents in den Blickpunkt rücken – und wieder ‘Lust‘ auf Europa machen.“

Mit der wissenschaftlichen Tagung ‘Halb Europa in Brandenburg … 400 Jahre Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges‘ und einem umfangreichen Begleitprogramm erinnern der Museumsverband, das Museum des Dreißigjährigen Krieges und die Universität Potsdam am 07. und 08. September in Wittstock an den für Brandenburg verheerenden Dreißigjährigen Krieg. Historiker und Museumsfachleute widmen sich dabei unter anderem sozial-, wirtschafts- und verfassungsgeschichtlichen Aspekten des Krieges.

Die Tagung ist Teil des diesjährigen Kulturland-Themenjahres und findet im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 statt. Zum Kulturlandjahr finden in Brandenburg unter dem Motto ‘wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa‘ zahlreiche Veranstaltungen statt: Mehr als 30 Projekte und rund 200 Veranstaltungen mit unterschiedlichen künstlerischen und kulturellen Zugängen ermöglichen vielfältige Perspektiven auf das europäische Kulturerbe. Das Land fördert das Themenjahr mit insgesamt 365.000 Euro. Bundesweit finden mehr als 250 Aktivitäten statt. Das von der Europäischen Kommission ausgerufene Kulturerbejahr geht auf eine Initiative des 1973 gegründeten Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz sowie des Bundes, der Länder und der Kommunen zurück. Seit 2016 ist Ministerin Martina Münch Präsidentin des Komitees.

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