18.08.2018Ulrike Hogrebe erhält Kunstpreis der Roland Gräfe Stiftung

Die Künstlerin Ulrike Hogrebe wurde heute in Potsdam mit dem Kunstpreis der Roland Gräfe Stiftung ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Kunstverein Kunsthaus Potsdam e. V. statt. Dort wurde auch die Preisträgerausstellung eröffnet.

Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil dankte in ihrer Ansprache der Roland Gräfe Stiftung für die Vergabe des Preises: „Die Roland Gräfe Stiftung unterstützt Künstlerinnen und Künstler und will den grenzüberschreitenden künstlerischen Austausch und Kontakt fördern. Ich freue mich, dass die Stiftung ihren Preis erstmals im Land Brandenburg ausgeschrieben hat. Für den diesjährigen Schwerpunkt Pleinairmalerei bietet sich unser Land mit viel Fläche und Weite und Licht hervorragend für die künstlerische Arbeit an.“

Staatssekretärin Gutheil gratulierte der Preisträgerin: Ulrike Hogrebe fängt in ihrer Malerei auf wundersame Weise das Licht ein, sie ist vertraut mit der Landschaft, den Stimmungen des Tages. Ihre Arbeiten zeigen Ausschnitte der Welt, sie erzählen Geschichten und schärfen den Blick für alltägliche Situationen. Es sind stille Bilder, fast surrealistische Bildwelten, stets geheimnisvoll, manchmal kompakt und dann wieder fast verloren auf der großen Leinwand. Ulrike Hogrebe ist eine künstlerische Botschafterin Brandenburgs weit über die Landesgrenzen hinaus. Bereits mehrfach erhielt sie bedeutende Preise, darunter den Kunstförderpreis des Kulturministeriums.“

Die Künstlerin Ulrike Hogrebe arbeitet in Neuwerder im Landkreis Havelland. Geboren 1954 in Münster, hat sie ab 1975 an der Berliner Hochschule der Künste Malerei studiert. 1993 und 2003 erhielt sie jeweils Stipendien des Kulturministeriums des Landes Brandenburg. 2013 wurde sie mit dem Brandenburgischen Kunst-Förderpreis ausgezeichnet. 2015 erhielt sie den Brandenburgischen Kunstpreis für Malerei der Märkischen Oderzeitung.

Der Kunstpreis der Roland Gräfe Stiftung wird 2018 zum zweiten Mal vergeben; erstmals wurde er im Land Brandenburg ausgeschrieben. Kulturministerin Martina Münch hat  die Schirmherrschaft für die Preisvergabe übernommen. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert. Die Roland Gräfe Stiftung wurde 2015 gegründet und hat ihren Sitz im sächsischen Radebeul.

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