11.06.2018Wissenschaftsministerin Münch eröffnet Akademientag

Neues Fenster: Bild - Akademientag - vergrößern ©Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

Wissenschaftsministerin Martina Münch hat heute in Berlin den Akademientag eröffnet. Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ist Gastgeberin der Tagung, die unter dem Titel „Geisteswissenschaften 3.0: Vergegenwärtigung des kulturellen Welterbes“ steht.

Wissenschaftsministerin Münch hob in ihrer Ansprache die Bedeutung der Akademien hervor und die Möglichkeiten der Digitalisierung in den Geisteswissenschaften: „Die wissenschaftlichen Akademien sind Bewahrer, Erforscher und Vermittler kulturellen Erbes auf exzellentem wissenschaftlichen Niveau. Das von der Akademienunion koordinierte Akademienprogramm ist eines der bedeutendsten geistes- und kulturwissenschaftlichen Bund-Länder Forschungsförderprogramme in Deutschland. Ich freue mich sehr, dass der Akademientag in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft stattfindet, die für die Forschungslandschaft beider Länder eine immense Bedeutung hat.“

Weiter sagte die Ministerin: „Mit seinem Hauptthema greift der Akademientag auch das Europäische Jahr des Kulturellen Erbes 2018 auf. Digitale Technologien eröffnen neue Möglichkeiten, kulturelles Erbe zu erhalten, zu erforschen und zu präsentieren. Davon kann sowohl die Wissenschaft unmittelbar profitieren, als auch die Vermittlung kulturellen Erbe in der Öffentlichkeit, etwa in der jüngeren Generation. Im Europäischen Jahr geht es darum, aus dem gemeinsamen kulturellen Erbe in Europa neue Impulse für die europäische Zusammenarbeit zu geben. In Deutschland laden rund 350 beteiligte Projekte unter dem Motto „Sharing Heritage“ dazu ein, europäisches Kulturerbe zu erkunden.“

Der Akademientag, eine Gemeinschaftsveranstaltung der acht in der Akademienunion zusammengeschlossenen Akademien, findet heute in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt. Expertinnen und Experten aus den Akademien diskutieren in Vortrags- und Diskussionsrunden, wie die Digitalisierung der geisteswissenschaftlichen Forschung neue Wege eröffnet, Kulturerbe zu bewahren, zu retten und neu zugänglich zu machen.

Darüber hinaus gibt es eine Projektstraße mit Ausstellungen von rund 20 Forschungsprojekten, die spannende Einblicke in die Forschungsarbeit der Akademien zeigen.

Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist die Dachorganisation von acht deutschen Wissenschaftsakademien. Mitglieder sind die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, die Bayerische Akademie der Wissenschaften, die Sächsische Gesellschaft der Wissenschaften zu Leipzig, die Heidelberger Akademie der Wissenschaften, die Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz, die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste und die Akademie der Wissenschaften in Hamburg.

Insgesamt sind in den Mitgliedsakademien mehr als 1.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen vereint, die zu den national und international herausragenden Vertreterinnen und Vertretern ihrer Disziplinen gehören. Gemeinsam engagieren sie sich für wissenschaftlichen Austausch, exzellente Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

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