08.06.2018Ministerin Münch bei Grundsteinlegung in Wildau

Neues Fenster: Bild - TH Wildau - vergrößern ©Technische Hochschule Wildau (FH)

In Wildau wurde heute der Grundstein des Neubaus für den Forschungsbereich Polymermaterialien und Composite (PYCO)  des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung gelegt.

 

Wissenschaftsministerin Martina Münch sagte in ihrer Ansprache: „Das hier entstehende Gebäude und die damit verbundene Bündelung der Leichtbaukompetenzen des Fraunhofer Instituts für Angewandte Polymerforschung sind ein wichtiger Meilenstein, um die Forschung und das Innovationspotenzial am Standort Wildau weiter zu stärken. Das Vorhaben passt hervorragend in die Innovationsstrategie des Landes Brandenburg, besonders im Cluster Kunststoffe und Chemie. Das künftige Forschungsgebäude wird mit seiner modernen Technologie die Möglichkeiten für den Transfer zwischen außeruniversitärer Forschung, Hochschulen und Wirtschaft erheblich erweitern. Hier gibt es beste Voraussetzungen für eine Materialentwicklung von der Chemie bis zum Bauteil. Die eingesetzten Fördermittel sind sehr gut investiertes Geld.“

 

Mit dem nun begonnenen Neubau konzentriert das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP zukünftig seine gesamte Leichtbau-Kompetenz in Wildau. Leichtbauanwendungen für Luft- und Raumfahrt, Automotive, Windkraftanlagen und Schienenfahrzeuge stehen im Fokus des Forschungsbereichs Polymermaterialien und Composite PYCO des Fraunhofer IAP. Bisher waren die Technologien zu Synthese, Harzformulierung und Bauteilherstellung auf drei verschiedene Standorte in Teltow und Wildau verteilt. Nun sollen sie mit einem neuen Labor- und Bürogebäude mit einer Nutzfläche von rund 2700 Quadratmetern in Wildau zusammengeführt und mit modernster Technik ausgebaut werden.  Das Gebäude, das von den Reiner Becker Architekten entworfen wurde, ist für rund 40 Mitarbeiter konzipiert und soll Anfang 2020 fertiggestellt werden. Gefördert wird der Neubau mit einer Summe von rund 17,6 Millionen Euro zu 80 Prozent aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und zu jeweils 10 Prozent von Bund und dem Land Brandenburg.

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