11.04.2018Preise für ‘sprachenfreundliche Kommunen‘

Neues Fenster: Bild - Siedlungsgebiet - vergrößern Zweisprachige Beschilderung ist im Siedlungsgebiet gesetzlich vorgeschrieben. ©M. Nowak

Wann:  Freitag, 13. April, 17.00 Uhr

Wo:      Haus Burglehn, Am Burglehn 12, 15907 Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota), Landkreis Dahme-Spreewald

Was:    Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil spricht als Beauftragte für Angelegenheiten der Sorben/Wenden des Landes Brandenburg ein Grußwort zur Vergabe der Auszeichnungen im Rahmen des 3. Landeswettbewerbes ‘sprachenfreundliche Kommune – serbska rěc jo žywa‘.

Der Rat für Angelegenheiten der Sorben/Wenden beim Landtag Brandenburg hat zum dritten Mal zu dem Landeswettbewerb aufgerufen, bei dem die sprachenfreundlichsten Orte und Kommunen gesucht wurden. Teilnehmen konnten Vereine, Initiativen, Gruppen, Ämter, Städte, Gemeinden oder Ortsteile aus dem Land Brandenburg, die ihre Projekte vor Ort zur Stärkung der sorbischen Sprache einreichen konnten. In diesem Jahr nahmen 17 Gemeinden und ein Amt am Wettbewerb teil. Die Kommunen werden in zwei Gruppen (sprachliches Kern- und Randgebiet) bewertet. Die Siegerkommune erhält jeweils eine Plakette mit dem Wettbewerbslogo. Zudem werden Geld- und Sachpreise sowie weitere Sonderpreise vergeben.

Im Rahmen der Preisverleihung wird Staatssekretärin Gutheil den teilnehmenden Kommunen die ersten Tafeln ‘Deutsch-sorbische/wendische Gemeinde‘ bzw. ‘Deutsch-sorbische/wendische Stadt‘ übergeben. Diese Tafeln sind für alle Gemeinden im angestammten sorbischen/wendischen Siedlungsgebiet vorgesehen und sollen nicht nur die Zugehörigkeit zum Siedlungsgebiet zum Ausdruck bringen, sondern auch das Engagement in der Kultur- und Sprachpflege bewusst machen.

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