24.03.2018Südafrikanische Skulpturen in der Uckermark

Neues Fenster: Bild - Dominikanerkloster Prenzlau - vergrößern ©Dominikanerkloster Prenzlau

Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil hat heute die Ausstellung ‘Die Jagd‘ der südafrikanischen Künstlerin Maureen Quin in der Galerie des Dominikanerklosters in Prenzlau (Landkreis Uckermark) eröffnet. „Maureen Quin setzt sich in ihrer Serie ‘Die Jagd‘ kritisch mit der Geschichte Südafrikas und dem Umgang von Menschen und ihrer Umwelt auseinander – dabei spielen Elemente der afrikanischen Kunst und Kultur wie etwa die Felsenmalerei eine bedeutende Rolle. Entstanden sind ungewöhnliche und beeindruckende Bronzeskulpturen, die erstmals im Land Brandenburg zu sehen sind“, so Gutheil. „Mit der Ausstellung belegt das Kulturzentrum im Dominikanerkloster Prenzlau seine Stellung als attraktiver regionaler Anziehungspunkt für Kunst und Geschichte. Mit außergewöhnlichen Ausstellungen setzt es Akzente und trägt entscheidend zur kulturellen Vielfalt und Attraktivität des Landes Brandenburgs bei.“

Die Ausstellung mit Werken der 1934 im südafrikanischen Bloemfontein geborenen und preisgekrönten Künstlerin Maureen Quin wurde im Beisein des südafrikanischen Botschafters Phumelele ‘Stone‘ Sizani eröffnet. In der Schau, die bis zum 29. April im Dominikanerkloster Prenzlau zu sehen ist, wird die in den 1990er Jahren entstandene Bronzeskulpturen-Serie ‘Die Jagd‘ präsentiert. Die Ausstellung wurde im vergangenen Jahr bereits in Berlin, in Schleswig-Holstein und in Schweden präsentiert.

Das zwischen 1275 und 1343 errichtete Dominikanerkloster ist mit jährlich rund 50.000 Besucherinnen und Besuchern der beliebteste Konzert- und Veranstaltungsort der Stadt Prenzlau. Die fast vollständig erhaltene Klosteranlage ist eine der bedeutendsten Baudenkmale gotischer Backsteinkunst in Norddeutschland. In der DDR wurde die Anlage zunächst als Pflegeheim und für Gesundheitseinrichtungen genutzt, 1959 wurde das Museum wieder eröffnet. Im Jahr 1997 wurde das Kloster mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung saniert, 1999 wurde es als Museum und Kulturzentrum eröffnet. Der Klosterkomplex beherbergt das Kulturhistorische Museum, das Historische Stadtarchiv und die Stadtbibliothek sowie eine Galerie und ein Veranstaltungszentrum.

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