12.03.2018Musik- und Kunstschulen sind wichtige Partner der Landesregierung bei der künstlerischen Nachwuchsförderung

Neues Fenster: Bild - Martina Münch - vergrößern ©Die Hoffotografen GmbH

Kulturministerin Martina Münch hat heute in Potsdam gemeinsam mit der Vorstandsvorsitzenden, Gerrit Große, und dem Geschäftsführer des Verbandes der Musik- und Kunstschulen Brandenburg, Winnetou Sosa, die Rahmenvereinbarung der Musik- und Kunstschulen unterzeichnet. „Der erstmalige Abschluss einer Rahmenvereinbarung unterstreicht, dass der Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg ein wichtiger und kompetenter Partner des Landes bei der künstlerischen Nachwuchsförderung ist. Mit der Vereinbarung wird einerseits die bewährte Zusammenarbeit fortgesetzt, zugleich werden aber auch zukünftige gemeinsame Ziele beschrieben, etwa zur verstärkten Vernetzung bei der Ausbildung von Musik- und Kunstschullehrkräften, so Münch. „Rund 35.000 Kinder und Jugendliche musizieren oder betätigen sich in anderer Form künstlerisch an den öffentlich geförderten Musik- und Kunstschulen im Land – damit trägt der Verband der Musik- und Kunstschulen maßgeblich zur musischen und künstlerischen Bildung im Land bei. Ich freue mich, dass wir unsere jährliche Unterstützung für die staatlich anerkannten Musik- und Kunstschulen seit dem vergangenen Jahr um 2,1 Millionen auf rund 5 Millionen Euro fast verdoppeln konnten. Damit haben wir die Rahmenbedingungen für Kulturelle Bildung in unserem Land entscheidend verbessert.“

Zu den in der Vereinbarung geregelten gemeinsamen Zielen gehört beispielsweise, dass der Verband der Musik- und Kunstschulen auch als Ansprechpartner für nicht öffentlich geförderte Musik- und Kunstschulen sowie selbständige Musik- und Kunstpädagogen zur Verfügung steht, die Fortbildungs- und Qualifizierungsangebote für Musik- und Kunstschullehrkräfte koordiniert und durchführt sowie die Ensemblearbeit weiterentwickelt. Der Verband und das Kulturministerium vereinbarten zudem einen weiterhin regelmäßigen Austausch. In einem abgestimmten jahresbezogenen Arbeitsprogramm, das auch Gegenstand der jeweiligen Landesförderung wird, werden künftig konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der gemeinsamen Ziele festgelegt. Das Land unterstützt die Arbeit des Verbandes in diesem Jahr mit rund 870.000 Euro und die Arbeit der Musik- und Kunstschulen mit insgesamt rund 5 Millionen Euro.

Der Landesverband der Musikschulen Brandenburg e.V. (VdMK) wurde am 26. Oktober 1990 von Vertretern der kommunalen Musikschulen gegründet. Im Jahr 2012 kamen die Kunstschulen dazu. Der Verband vertritt die Interessen von 35 Musik- und Kunstschulen im Land, berät politische Entscheidungsträger und entwickelt gemeinsame Qualitätsstandards für die kulturelle Bildung. Rund 1.600 Lehrkräfte unterrichten derzeit knapp 33.000 Schülerinnen und Schüler an den öffentlich geförderten Musikschulen. An den öffentlich geförderten Kunstschulen arbeiten rund 90 Lehrkräfte mit etwa 1.600 Schülerinnen und Schülern. Zu den Aufgaben des Verbands gehören auch zahlreiche Veranstaltungen wie der Nachwuchswettbewerb ‘Jugend musiziert‘ in Brandenburg auf Regional- und Landesebene und die Benefizkonzertreihe ‘Musikschulen öffnen Kirchen‘, die Trägerschaft für Landesensembles wie die Junge Philharmonie Brandenburg und den Landesjugendpopchor Young Voices Brandenburg sowie Projekte wie ‘Klasse.Musik‘ und ‘Instrumentalspiel für Menschen mit Behinderungen‘ im Rahmen des Landesprogramms ‘Musische Bildung für alle‘.

Weitere Informationen: www.vdmk-brandenburg.de

PM als pdf

Auswahl

Jahr
Rubrik


Zum Pressesprecher

Pressesprecher:
Stephan Breiding
Tel.: 0331 / 866 4566
Mobil: 0171 / 837 559 2
stephan.breiding@mwfk.brandenburg.de