16.02.2018Brandenburger Wissenschaft als internationale Brückenbauerin

Neues Fenster: Bild - Martina Münch - vergrößern ©Die Hoffotografen GmbH

Wissenschaftsministerin Martina Münch zieht eine positive Bilanz des Arbeitsbesuchs von Vertreterinnen und Vertretern brandenburgischer Forschungseinrichtungen, Universitäten und Fachhochschulen am 15. und 16. Februar 2018 in Brüssel und verweist darauf, dass die EU-Forschungsförderung eine Erfolgsgeschichte für Brandenburg ist. „Die Brandenburger Wissenschaftseinrichtungen haben in den vergangenen Jahren im Rahmen des EU-Förderprogramms für Forschung und Innovation ‘Horizont 2020‘ mehr als 70 Millionen Euro eingeworben. Das zeigt eindrucksvoll: Die EU-Forschungsförderung wirkt – und Brandenburger Einrichtungen sind international wettbewerbsfähig. Die Beteiligung unserer Wissenschaftseinrichtungen an der europäischen Forschungsförderung wird in den kommenden Jahren noch wichtiger werden. Dabei geht es nicht nur um die Einwerbung zusätzlicher Mittel, sondern auch um die Förderung von länderübergreifenden Forschungskooperationen und die Stärkung der internationalen Wahrnehmung unserer Institutionen. Ich freue mich, dass wir mit dem Arbeitsbesuch in Brüssel dazu beitragen konnten, die Rolle Brandenburgs als Innovationsstandort deutlich zu machen“, so Münch. „Gerade vor dem Hintergrund politischer Krisen in Europa wie dem Brexit und der Zunahme von Nationalismus, Populismus und so genannter ‘alternativer Fakten‘, spielen Wissenschaft und Forschung als internationale Brückenbauer eine zentrale Rolle – sie füllen den europäischen Gedanken mit Leben und stehen für Innovationskraft und Zukunftsorientierung. Deswegen benötigen wir auch künftig eine starke und engagierte Forschungs- und Innovationsförderung für die Entwicklung Europas.“

Bei dem Arbeitsbesuch konnten sich die Vertreter von mehr als 20 brandenburgischen Wissenschaftseinrichtungen mit Vertretern der Europäischen Kommission und von Wissenschaftsorganisationen sowie mit brandenburgischen Abgeordneten des Europäischen Parlaments in Brüssel austauschen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die aktuelle Forschungs- und Innovationspolitik der Europäischen Union. Dabei ging es sowohl um die Zwischenevaluierung des seit 2014 laufenden EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation ‘Horizont 2020‘ als auch um die Auswirkungen der Debatten um die Zukunft Europas, den Haushalt der Europäischen Union sowie des Brexits auf die zukünftige Förderung von Forschung und Innovation im Rahmen des 9. Forschungsrahmenprogrammes.

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