03.03.2016Wilhelm-Foerster-Preis für Potsdamer Museumsgründerin - Kunst würdigt Leiterin des Potsdam Museums, Dr. Jutta Götzmann, anlässlich der Preisverleihung

Wissenschaftsministerin Sabine Kunst hat heute Dr. Jutta Götzmann, Gründungsdirektorin und Leiterin des Potsdam Museums – Forum für Kunst und Geschichte, anlässlich ihrer Auszeichnung mit dem diesjährigen Wilhelm-Foerster-Preis der Urania Potsdam, als ausgezeichnete Wissenschaftlerin und Kulturmanagerin gewürdigt. „Jutta Götzmann ist herausragende Wegbereiterin, Gestalterin und Vordenkerin des Potsdam Museums und prägt seit 2008 ganz wesentlich das Profil des Museums als qualitativ erstklassig aufgestelltes und zugleich offenes Haus. Unter ihrer Leitung hat es sich von einem Museum über Potsdam zu einem Museum für die Stadt entwickelt. Jutta Götzmann hat es geschafft, die Vermittlung von Geschichte anschaulich und zeitgemäß zu gestalten und damit immer wieder Brücken in die Gegenwart zu schlagen. Mit Erfolg: Im vergangenen Jahr besuchten rund 27.000 Gäste das Museum. Damit hat sie auch entscheidend zur Belebung des ‘Alten Markts‘, dem alten und neuen Zentrum Potsdams beigetragen.“

Das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte besitzt mit mehr als 250.000 Objekten eine der größten kunst-, kultur- und regionalgeschichtlichen Sammlungen im Land Brandenburg. Die Sammlungen umfassen kulturhistorische und militärhistorische Bestände sowie bedeutsame Kunstwerke. Parallel zur ständigen Ausstellung gibt es regelmäßig Sonderausstellungen, unter anderem zu zeitgenössischer Kunst und Stadt- und Kulturgeschichte sowie Veranstaltungen und Diskussionsreihen zu aktuellen Themen. Im Jahr 2012 erfolgte die Neuaufstellung des Museums im Alten Rathaus am Alten Markt, seinem Gründungsort. Jutta Götzmann ist seit 2008 Direktorin des Museums.

Die Urania Potsdam engagiert sich seit rund 120 Jahren mit vielfältigen Veranstaltungen dafür, dass wissenschaftliche Themen und Erkenntnisse einer breiteren Öffentlichkeit bekannt werden. Mit dem vom Urania-Verein Potsdam seit 1993 jährlich verliehenen Wilhelm-Foerster-Preis werden Forscherinnen und Forscher geehrt, die ihr Wirken einem breiten Publikum in besonders anschaulicher Art und Weise vermitteln. Wilhelm Foerster (1832 bis 1921), der Namensgeber des Preises, war Direktor der Berliner Sternwarte und hatte entscheidenden Anteil an der Gründung des Astrophysikalischen Observatoriums auf dem Telegrafenberg im Jahre 1874, einer der Vorläufer des heutigen Leibniz-Institutes für Astrophysik Potsdam. Im vergangenen Jahr erhielt der Astrophysiker Prof. Dr. Matthias Steinmetz, Wissenschaftlicher Vorstand des Leibniz-Institutes für Astrophysik und Professor an der Universität Potsdam, den Wilhelm-Foerster-Preis.

 

Weitere Informationen: www.urania-potsdam.de

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