16.12.2014BRAIN offiziell gestartet: Ministerin Kunst: Internationalisierung der Wissenschaftslandschaft bleibt wichtiges Thema

Wissenschaftsministerin Sabine Kunst hat am Nachmittag die ersten Stipendiatinnen und Stipendiaten des neuen Förderprogramms BRAIN – Brandenburg Research Academy and International Network - begrüßt.  Zehn Postdoktoranden aus zehn Staaten beginnen in diesen Tagen ihre Forschungsvorhaben. Sie arbeiten an vier brandenburgischen Hochschulen.

In ihrer Rede sagte Ministerin Sabine Kunst: „Mit BRAIN etablieren wir ein neues Instrument in der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit der Brandenburgischen Hochschulen. Internationale Nachwuchswissenschaftler realisieren gemeinsam mit den gastgebenden Wissenschaftlern Forschungsvorhaben. Ein Ziel von BRAIN ist es zudem, die Verbindungen auch über den Zeitraum des Stipendiums längerfristig beizubehalten.“

Weiter erklärte die Ministerin anlässlich des Programmstarts: „Die weitere Internationalisierung der Wissenschaftslandschaft bleibt auch für die kommenden Jahr ein wichtiges Thema. Schon jetzt erfreuen sich die brandenburgischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen bei ausländischen Studierenden und Wissenschaftlern großer Beliebtheit. Ein Ziel der Wissenschaftspolitik ist es, hochqualifizierte Nachwuchskräfte auch längerfristig für die Wissenschaftsregion zu gewinnen – und damit auch Fachkräfte etwa für den Bereich des Wissenstransfers von Wissenschaft und Wirtschaft, und die internationale Zusammenarbeit. Die sehr dynamische Entwicklung in der Forschungslandschaft Brandenburg-Berlin bietet dazu überaus attraktive Rahmenbedingungen.“

Im erstmaligen BRAIN-Förderprogramm werden drei Nachwuchswissenschaftlerinnen und sieben Nachwuchswissenschaftler gefördert. Sie kommen aus Australien, Frankreich, Indien, Italien, Kamerun, den Niederlanden, Pakistan, Portugal, Serbien und Spanien. Gasthochschulen sind die Universität Potsdam, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, die Europa Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und die Technische Hochschule Wildau. Das Programm wurde gemeinsam mit den Brandenburgischen Hochschulen konzipiert und wird im Rahmen des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms (COFUND/Marie-Curie-Maßnahmen) kofinanziert.

 

 

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