04.10.2010Ehrenprofessur für Filmemacher Volker Koepp

„Berlin - Stettin“, „Pommerland“, „Mädchen in Wittstock“ und „Herr Zwilling und Frau Zuckermann“ - seit über 40 Jahren erzählt der Regisseur Volker Koepp in seinen Dokumentarfilmen berührende Lebensgeschichten von Menschen in Brandenburg und die ihrer östlichen Nachbarn. Koepp ist spürbar im Land ver-wurzelt und hat für den deutschen Dokumentarfilm herausragendes geleistet. Kulturministerin Martina Münch verleiht dem Dokumentarfilmer Volker Koepp heute Abend im Rahmen der Immatrikulationsfeier an der Hochschule für Film- und Fernsehen „Konrad Wolf“ Potsdam-Babelsberg den Titel Ehrenprofessor. Koepp wurde 1944 im heutigen Polen geboren. Dem Abitur folgte eine Lehre als Maschinenschlosser und ein Studium an der Technischen Universität in Dresden. Von 1966 bis 1969 absolvierte Koepp ein Studium zum Regisseur und Szenaristen an der Deutschen Hochschule für Filmkunst Potsdam-Babelsberg. Zwanzig Jahre lang gehörte er dem DEFA-Studio für Dokumentarfilm an. Seit 1997 ist Volker Koepp Direktor der Abteilung Film- und Medienkunst der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Künste. Der Ehrenprofessor kann laut Brandenburgischem Hochschulgesetz an Menschen verliehen werden, die sich außerhalb eines akademischen Weges „in besonderer Weise auf dem Gebiet der Wissenschaft, Forschung, Kultur oder Technik für das Land Brandenburg verdient gemacht haben“. Der Titel wurde in Brandenburg bisher erst viermal verliehen: 2001 an den Archivleiter Wolfgang Hempel für den Aufbau hochschulischer und geisteswissen-schaftlicher Einrichtungen in Brandenburg, 2005 an den Rabbiner Walter Jacobs für den Aufbau des Abraham Geiger Kollegs an der Universität Potsdam – das erste Rabbinerseminar in Deutschland nach der Schoa, 2006 an den Garten- und Landschaftsarchitekten Helmut Rippl für den Erhalt und die Restaurierung herausragender Gartenkunstwerke und 2009 an den Geobotaniker Dr. Heinz-Dieter Krausch von der Akademie der Wissenschaften.

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